Autor Thema: Maßregeln oder Spielen?  (Gelesen 6502 mal)

JeanLuca

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Maßregeln oder Spielen?
« am: 19. Dezember 2011, 09:28:06 »
Hallo zusammen!

Wir haben einen 14 Mon. alten Ridgeback, dieser geht immer wieder unseren Sohn (8 J) an, das heißt wenn der durch Wohnzimmer geht, zwickt er ihn in den Po oder die Waden. Geht er die Treppe hoch das selbe. Haben schon probiert, laut nein und rumdrehen und ihn ignorieren, aber das funktioniert auch nicht! Hatten sogar schon eine Ignorierphase die mein Sohn 2 Wochen durchhalten sollte, aber er geht ihn immer wieder an! Wenn wir draußen sind und er abgeleint ist, springt er unsern Sohn einfach so an und schmeißt ihn um! Ist das Maßregeln oder einfach nur aufforderung zum Spiel???

Würde mich über ein paar hilfreiche Worte freuen...

Leo

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Antw:Maßregeln oder Spielen?
« Antwort #1 am: 19. Dezember 2011, 22:26:15 »
Hallo.

Was das genau ist, kann aus der Entfernung wohl niemand wirklich beurteilen. Ich würde euch empfehlen, euch schnellstmöglich einen guten Trainer zu suchen, der zu euch nach Hause kommt und sich die Situation vor Ort anschauen kann.

Als "erste Hilfe" würde ich folgendes empfehlen: was euer Hund macht, geht gar nicht! Wenn der Sohn durch´s Wohnzimmer läuft, dann leg dich auf die Lauer. Sobald der Hund zum "Angriff" geht, geh dazwischen, laut "nein" sagen und kurz aus dem Rudel ausschließen, sprich in ein anderes Zimmer. Die Betonung liegt auf kurz und du muss schnell sein! Wenn du erst zwei Minuten später eingreifst, dann kann der Hund keine Verknüpfung erstellen. Also wirklich auf die Lauer legen und SOFORT eingreifen.  Der Hund ist ein Rudeltier und der kurzzeitige Ausschluss aus dem Rudel wird ihm zeigen, dass der Boss (sprich du) ein solches Verhalten nicht duldet.

Draußen kommt er SOFORT wieder an die Leine wenn er das Verhalten zeigt. Dann wieder los machen, Freudentanz aufführen, loben und Leckerlie wenn er sich ordentlich verhält. Sein Verhalten hat also immer Konsequenzen. Positive oder negative, das liegt dann an ihm. Und das wird er ganz schnell lernen.

Aber wie gesagt: das nur zur ersten Hilfe. Bitte sucht euch einen guten Trainer, der die Situation vor Ort beurteilen kann und Hilfestellung geben kann. Mach das deinem Hund und auch vor allem deinem Kind zuliebe!

LG
Leo