AQUARISTIK-ARTEN

Arten der AquaristikSüßwasser oder Salzwasser - das ist hier die Frage. Für den wassergeneigten Beginner eignet sich die Süßwasser-Variante sicherlich besser, da sie im Unterhalt günstiger - sowie im handling einfacher ist. Der Lebensraum von Guppy und Molly ist schlichtweg einfacher zu simulieren als das salzige Habitat von Nemo und Co.

Begonnen hat die Süßwasser-Aquaristik mit Goldfischen und Kois. Mittlerweile gibt es hier eine bunte Vielzahl an der schwimmenden Spezies in jedem besseren Zoogeschäft. Neben den kleinen Guppys und Mollys sind häufige Vertreter die Paradiesfische oder auch die sog. Segelblattfische (Skalare).

Bevor Sie sich Gedanken über die Fischsorten machen, sollten Sie sich den Wasserplfanzen widmen. Bbevor das Aquarium belebt wird, sollten die Pflanzen und Bakterien im Wasser 4 Wochen Zeit haben ein stimmiges Wasser-Klima zu schaffen.
Auch hier gibt es eine große Auswahl unterschiedlichster Arten. Ob Sie sich für die dickblättrige Wasserpest, oder das Sumatrafarn, das Zwergspeerblatt oder die amerikanische Wasserschraube entscheiden wird das Erscheinungsbild des Aquariums genauso prägen wie die Fische selbst. Nehmen Sie sich also Zeit um eine attraktive Wasserwelt zu schaffen mit Steinen, Pflanzen und Gehölz.

Es müssen genug Pflanzen vorhanden sein um genug Sauerstoff für Ihre zukünftigen Fische zu liefern.

Guppys: Sollten in einer Gruppe gehalten werden. Sie sind "Schwarmtiere". Brauchen aber auch viel Platz zum Schwimmen - in kleinen Aquarien fühlen sie sich schnell beengt.

Skalar (Segelblattfisch): Sollten paarweise gehalten werden. Attraktiver Aquarienbewohner der sehr friedlich gegenüber anderen Fischarten ist. Durchwühlt auch nicht den ganzen Lebensraum sondern hat einen zurückhaltenden Charakter. Idealer Fisch für Einsteiger !


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Zwergregenbogenfisch: Ein Schwarmfisch - möchte in Gruppen leben. Ähnlich wie Guppys benötigen Regenbogenfische viel Platz zum Schwimmen. Nicht in kleinen Aquarien halten.

Piku (Streifenhechtling): Als Paar oder Gruppe zu halten (immer mehr Weibchen als Männchen). Schwimmt meist in den oberen Bereichen des Aquariums.

Stahlblauer (Karpfen-Familie): In Gruppen mit Weibchenüberschuss. Männchen neigen dazu, sich zu bekämpfen. Schwimmt bevorzugt im unteren Bereich des Aquariums.

Dank Pixars "Findet Nemo" aus dem Jahre 2003 haben Salzwasser-Aquarien in den letzten Jahren einen regelrechten Boom verzeichnet. Die recht junge Sparte breitete sich erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts aus. Häufige Meerwasser-Aquarium Bewohner sind z.B. "Gelbe Segelflossendoktor" oder aber die Anemonenfische (zu denen auch die Clownfische gehören). Zu den Anemonenfischen zählen viele farbenprächtige Fische, die in untmittelbarer Nähe von Seeanemonen leben - ja sogar eine Symbiose mit diesen sog. Blumentieren eingehen.

Sowohl Süßwasser als auch Salzwasser-Aquarien werden in normal temperierte und tropische Varianten aufgeteilt. Für die mittlerweile deutliche verbreitetere tropische Variante ist eine Temperatur von 24-28 Grad zwingend erforderlich. Dies wird mit Lampen und/oder Heizungen im Aquarium erreicht. Und nur dann ist der richtige Lebensraum für tropische Fische gewährleistet.

Wieviele Fische darf ich im Aquarium halten ?

Die sog. Besatzdichte eines Aquariums sollte im Auge behalten werden. Grob rechnet man pro 1,5 Liter Wassermenge 1 cm. Fischlänge. (Also in 150 Litern könnten Sie 1 Meter Fisch unterbringen :-) )
Das klingt viel - aber 10 Guppys mit einer Länge von jeweils ca. 5 cm. würden also schon die Hälfte (nämlich 50cm.) für sich in Beschlag nehmen. Rechnen Sie nicht zu knapp - Fische wollen Platz zum Schwimmen.

Weitere Infos und Tipps:
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