TERRARISTIK

TerraristikGanz ehrlich - lange haben wir uns gefragt "Haben Schlangen, Vogelspinnen und Skorpione eine Daseinsberechtigung auf einem Haustierportal, dass sich den Namen "kuscheltiere"-online gegeben hat ?"
Na klar sagen unsere Foren-User und daher gibt es hier nun auch die Rubrik für alles was da kreucht und fleucht...

Erst einmal - "Terraristik" - was ist das überhaupt ?

Ähnlich wie die Aquaristik, die es sich zum Ziel setzt eine möglichst perfekte Nachbildung der Lebensumgebung von Fischen zu erschaffen, gehört die Terraristik zu den sog. Vivarien.
Ein Vivarium ist der Versuch, ein Tier in einer natürlichen Tiergerechten Umgebung zu halten und zu pflegen.

Bei der Terraristik nun, geht es vornehmlich um Tiere die wir aus kargen Wüstenregionen kennen:
Klassische Bewohner eines Terrariums sind also:
Schlangen (Pythons Boas, oder Nattern),
Spinnen w.z.B. die Vogelspinnen (irrtümlich auch oft als Taranteln bezeichnet. (Taranteln entstammen einem komplett anderen Familien-Stamm und sind für Terrarien nicht geeignet.)),
Chamäleons und andere Echsen,
Frösche,
Schildkröten bis hin zu
Skorpionen.

Es wird also schon beim lesen der Tierarten schnell klar, dass es in erster Linie nicht die klassischen Tiere zum "kuscheln" sind, die hier Einzug in das Leben der Tierbesitzer halten.

Da für viele dieser Tiere die natürliche Umgebung deutlich wärmer und das Klima eine trockenere Luftfeuchtigkeit vorsieht, muss der Halter eines solchen Tieres mit einigen Tricks und Kniffen eine künstliche Umgebung schaffen, damit sich das Tier wohlfühlt - ja überleben kann.

Viele Terrarium-Bewohner sind vom Platzangebot her sehr genügsam. Aber das Klima der kleinen künstlichen Welt sollte genau stimmen.

Erkundigen Sie sich bitte immer vorher ausgiebig über die Tierarten und die rechtlichen Bestimmungen. Nicht jedes Tier darf ungefragt gehalten werden. Einige Tiere gelten als bedroht. Der Handel und das Halten dieser Tiere ist unter Umständen verboten.
Bei vielen Tieren muss das Halten von behördlicher Seite her genehmigt werden. (Gerade bei gefährlichen und giftigen Tierarten).

Weitere Infos und Tipps:
Tierarten Kosten