Autor Thema: Kreuzband und Meniskusriss  (Gelesen 7673 mal)

Naddel20.10

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Kreuzband und Meniskusriss
« am: 15. Oktober 2010, 12:11:19 »
Unser Sammy hat sich gestern beim Toben das Kreuzband und vermutlich den Meniskuss abgerissen. Hat jemand von euch sowas schonmal mit einem Hund durchmachen müssen? Er hat solche Schmerzen trotz Schmerzmittel und ich kann ihm nicht helfen denn wir müssen erstmal abwarten bis es abgeschwollen ist.

Momentan steh ich grade total neben mir, der arme tut mir soooo leid :'( :'( :'( :'(
Vielleicht kann mich ja hier jemand von euch etwas beruhigen und erzählen wie es bei euch so abgelaufen ist?

Traurige Grüße Nadine

Sunshine

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Antw:Kreuzband und Meniskusriss
« Antwort #1 am: 16. Oktober 2010, 08:34:32 »
Oh je , der Arme  :( Mein Rottimix hat sich auch mal die Kreuzbänder gerissen beim Toben.
Ich habe ihn dann operieren lassen und nach ein paar Wochen schonen war dann alles wieder ok. War allerdings eine teure Angelegenheit. Wünsch euch viel Glück und drücke die Daumen das er schnell schmerzfrei ist


Geunevive

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Antw:Kreuzband und Meniskusriss
« Antwort #2 am: 30. Oktober 2010, 12:26:54 »
hallo,

wir haben das spiel dieses jahr im januar durchgemacht. haben auch erst schmerzmittel geben müssen und hombre wirklich geschont. also treppen tragen und nur kurz runter zum geschäft machen und dann wieder rein.
ende januar wurde er dann operiert. anfangs war es auch happig, vor allem die heimfahrt. aber es hat sich gelohnt! ein paar wochen schonung und man merkt inzwischen nichts mehr! bei ihm war das kreuzband gerissen und der meniskus auch in mitleidenschaft gezogen.

Leo

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Antw:Kreuzband und Meniskusriss
« Antwort #3 am: 30. Oktober 2010, 19:51:55 »
Hallo.

Es ist richtig, dass in der Regel zuerst die Entzündung und Schwellung zurück gehen sollte, bevor operiert wird. Manche Kreuzbandrisse lassen sich auch konservativ ohne Operation behandeln. Meniskusrisse heilen jedoch nur seltenst auf diese Methode ab. Meist bleiben Schmerzen zurück. Das Problem dabei ist, dass Hunde sehr gut darin sind, sich an Schmerzen zu gewöhnen. Manche Halter glauben dann, dass es dem Hund ginge. Dabei zeigt er vorhandene Schmerzen nur nicht mehr.

Ich würde also in jedem Fall zu einer Operation raten.

Zum Thema Schmerzen: Diese Verletzung ist sehr schmerzhaft. Allerdings müssen auch Hunde in der heutigen Zeit nicht leiden. Wenn du das Gefühl hast, dass das Schmerzmittel nicht wirklich anschlägt bzw zu schwach ist, sprich deinen Tierarzt nochmal an. Man versucht natürlich immer, mit der niedrigsten Dosis zurecht zu kommen. So viel wie nötig, so wenig mit möglich. Aber manchmal reicht die eben nicht. Dann muss eine andere Medikation her.

Allerdings bedenke: dein Hund ist gerade in einem Ausnahmezustand. Er ist verwirrt, weil er nicht verstehen kann, warum er plötzlich Schmerzen hat. Er hat doch gar nichts falsch gemacht? Was ist denn nur los? Und dann sind seine Menschen auch noch so besorgt und schauen so traurig. Oftmals kann hinter fiepen und winseln auch einfach nur Verwirrung und Frustation stecken, weil er eben laufen will und nicht darf und nicht kann. Vermutlich kennst du deinen Hund aber gut genug um zu wissen, ob er Schmerzen hat oder nicht.

Sprich deinen Tierarzt nochmal an.

Alles Gute für den Wauz.