Autor Thema: viele Fragen zur Außenhaltung im Winter  (Gelesen 21808 mal)

Ann

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viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« am: 24. September 2010, 13:57:23 »
Unsere 3 Zwergkaninchen leben ja im Freien und wir haben sie erst seit Mai/August. Nun mach ich mir schon viele Gedanken über den Winter. Wie ist die artgerechte Haltung bei Minusgraden, Futtergabe und und und

Wenn jemand hier Erfahrungen damit hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, würde ich mich rießig freuen.

Ann
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Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #1 am: 24. September 2010, 14:14:15 »
Hallo Ann,

mit Aussenhaltung habe ich auch noch keine Ahnung, unsere sind noch drinnen und wir werden vielleicht nächstes Frühjahr erst ein Aussengehege bauen.

Habe aber grad die Bilder gesehen. Süß! :D

Aber eine Frage habe ich mal. Die sitzen alle 3 in dem Gehege? Die zwei Böcke zusammen und das Weibchen extra? Sie können sich riechen und hören aber nicht zueinanderkommen? Das kann Agressionen fördern! Wenn man sie einzeln hält dann sollte man sie komplett getrennt halten! Allerdings wäre das ja für die einzelne Dame dann auch ganz blöd so ganz einsam.

Wieviel Platz haben die in dem Gehege? Es scheint schon sehr breit und lang zu sein, aber hat da jedes Kaninchen 2m² Platz? Haben sie ansonsten noch Auslauf?


Was alles im Winter zu beachten ist kannst du ganz super hier nachlesen: diebrain.de/k-index.html da stehen ganz tolle Infos. Die haben mir auch super weitergeholfen als wir jetzt unsere bekamen.



Warum wollt ihr Babys haben? Wollt ihr sie dann auch behalten? Dann hättet ihr unter Umständen 8 Kaninchen, bräuchtet also einen Auslauf von 16m². Könnt ihr das bieten?
Überlege mit den Babys wirklich sehr gut! Da kann sooooviel schief laufen. Und - sollte alles gutgehen - abgeben ist auch sehr schwierig! Das sehe ich gerade bei Bekannten. Unsere zwei sollten schon als Schlangenfutter enden weil sie niemanden fanden :'(  die Tierheime sind auch schon überfüllt mit kleinen Ninchen.

Das würde ich mir wirklich SEHR gut überlegen!



ICH an deiner Stelle würde die Böcke erstmal kastrieren und dann wenn die 6 Wochen rum sind Treppen ins Gehege bauen damit alle zusammen sind und überall hinkönnen. Jedoch musst du sie dann vorher an einem neutralen Ort vergesselschaften. Und die Dame muss an einen anderen Ort wo sie die Böcke nicht sieht, riecht oder hört.  Wenn due sie allerdings im Winter draussen haben willst darf sie jetzt auch nicht rein weil es sonst schon so spät ist und sie sich nicht mehr an draussen gewöhnen kann bevor der Winter kommt.


Ich kann dir wirklich nur empfehlen hier mal zu lesen:

Futter: diebrain.de/k-futter.html

Gehege: diebrain.de/k-draussen.html  und   diebrain.de/k-gehege.html

Nachwuchs: diebrain.de/k-nachwuchs.html




Ist alles nicht bös gemeint, gell :-*
« Letzte Änderung: 24. September 2010, 14:17:11 von Jofina »


Nicole

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #2 am: 24. September 2010, 14:22:51 »
Huhu,

ganz kurz vorher...die Nachwuchsgeschichte, kann ich bei Jofina uneingeschränkt unterschreiben. Wenn ihr noch mehr Kaninchen wollte, schaut doch einfach mal im Tierheim...die sind voll mit den Hopplern...da muss man eigentlich nicht noch welche selbst produzieren.

so, nun zum eigentlichen Thema.

Vor allem brauchen Kaninchen Platz um sich warmhoppeln zu können. Jofina sagte ja schon, man rechnet ungefähr 2qm pro Kaninchen. Vor allem im Winter ist das wichtig.

Ebenso wichtig ist Gesellschaft. Ein einzelnes Kaninchen, was sich nicht an seinen Partner kuscheln kann, würde ich im Winter nicht draußen lassen. Da hätt ich trotz kuscheligem Winterfell Angst, dass es (er)friert.

Dann brauchen Kaninchen einen trockenen und windstillen Platz. Ich weiß ja nicht, wie dein Außengehege aussieht, kanns also nur von mir beschreiben. Meine drei haben auf dem Balkon gewohnt, heißt, sie hatten den gesamten Balkon zum hoppeln und eine Hütte, wo sie trocken und windgeschützt sitzen konnten, wenn sie wollten. (Nicht, dass sie das taten....nein....als kleines Kaninchen sitzt man ja am liebsten direkt auf dem Schnee und friert sich den Popo ab.... :P ::))

Futtertechnisch ist draußen im Winter vor allem Wurzelgemüse geeignet, weil es am energiereichsten ist. Du solltest darauf achten, dass das Futter nicht gefriert. Wasser ist auch so ein lustiges Thema im Winter....grundsätzlich gefriert so ne Wasserschüssel recht schnell...sollte man also drauf achten und mehrmals am Tag wechseln. Nur kein warmes Wasser geben....das kann zu Bauchschmerzen führen.

Jaaaaa, das ist pauschal alles, was mir erstmal einfällt.... :)

Ann

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #3 am: 24. September 2010, 15:23:08 »
Danke erst mal für eure Antworten und zu Euren Fragen.

Wir haben hier schon in einem großen Tier und Gartencenter gefragt, die nehmen immer Würfe zum weiteren Verkauf.
Jeder einzelne Käfig ist 1,50 x 70 cm. Jedes Kaninchen einzeln gehalten, da die 2 Böcke sehr die Rangfolge ausfochteten und Machtkämpfe durchführten.
Sie sind dort nur drin, so lange wir auf Arbeit sind. Je nach dem wer zu 1. nach Hause kommt, läßt sie auf unserem Hof laufen, der ist ringsrum zu und dort haben sie auf gut 150 m² dann Auslauf, im Sommer über auch im Garten auf der Wiese.

Denkt ihr es könnte Probleme geben, daß die Kaninchen alleine in einer Bucht sitzen. Rammlig oder so sind sie gar nicht, sehr handzahm, da wir sie jeden Tag auf dem Arm für länger haben.

Wir haben langsam die Vergesellschaftung gemacht und Schnuffel und Schnuffeline vertragen sich super, sie lassen wir im Moment auch noch zusammen draußen laufen, müssen aber bald aufpassen wegen Zeugungsfähigkeit des Weibchens.  Dann laufen die 2 Böcke auch stundenlang zusammen draußen rum. Jetzt wo die Rangfolge ausgefochten ist, vertragen sie sich wirklich gut.

Nicole noch zu deiner Frage zum Stall. Der ist doppelt isoliert von allen Seiten. Vorne kommt noch Plexiglas vor das Gitternetz mit kleinen Löchern, was also auch isolierend wirkt. Der Stall steht in einer wirklich geschützten Ecke im Hof, wo nur ganz spät abends Sonne hinkommt und im Winter Schutz vor Kälte durch die gute Stellung (nicht die Wetterseite) kommt. Da haben wir uns vorher wirklich sehr gut beraten lassen.

Meine Sorge ist wirklich nur die Futtergabe im Winter. Im Moment sensen wir die Wiese mit Löwenzahn ab und Möhren, Kohlrabe, Luzerne, Wiesenmischung aus dem eigenen Garten. Im Winter gibt es das so frisch ja nicht.

Ann
« Letzte Änderung: 24. September 2010, 15:25:16 von Ann »
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Nicole

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #4 am: 24. September 2010, 15:36:45 »
Wir haben langsam die Vergesellschaftung gemacht und Schnuffel und Schnuffeline vertragen sich super, sie lassen wir im Moment auch noch zusammen draußen laufen, müssen aber bald aufpassen wegen Zeugungsfähigkeit des Weibchens. 

Kaninchen werden mit ungefähr 12 Wochen zeugungsfähig...sowohl Weibchen als auch Männchen. Wenn die Jungs nicht kastriert sind und zusammen mit dem Mädel laufen KÖNNTE das Mädel schon trächtig sein.

Kohlrabi und Karotten könnt und solltet ihr auch im Winter weiter füttern. Das ist sehr energiereich. Bekommen die drei momentan Heu, zusätzlich zur frischen Wiese? Wenn nicht, dann kannst du im Winter statt der frischen Wiese Heu zur Verfügung stellen. Das sollten sie dann immer im Gehege haben.

Ich bin der Meinung, dass es nicht gut ist, die drei einzeln zu halten. Gerade das gelegentliche zusammen - rumrennen und dann doch wieder getrennt sein ist für Kaninchen nicht gut. Sie sind Gruppentiere, die auch in der Natur in großen Familienverbänden zusammen leben.

Die Ideallösung, aus meiner Sicht wäre, die beiden Böckchen kastrieren zu lassen und sie dann, nach 6 Wochen Wartezeit (solange können sie noch zeugungsfähig sein) mit dem Mädel zu vergesellschaften.

Das am Besten auf neutralem Boden, auf dem vorher keins der Kaninchen war. Bei solchen Vergesellschaftungen kommt es zu Kabbelein und Beißerein, die in gewissem Maße normal sind. Die Kaninchen müssen die Rangordnung festlegen. Solange niemand blutige Wunden hat, sollte man da als Mensch auch nicht dazwischen gehen....auch wenns meist sehr schwer fällt. Aber wenns erst ausgestanden ist, hast du eine süße Gruppe, die wahrscheinlich sehr viel am kuscheln ist.  :D

Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #5 am: 24. September 2010, 15:54:30 »
Danke erst mal für eure Antworten und zu Euren Fragen.

Gerne, benatworte sie wirklich jederzeit gerne!


Wir haben hier schon in einem großen Tier und Gartencenter gefragt, die nehmen immer Würfe zum weiteren Verkauf.

Grad da würde ich sie nicht abgeben wollen!
Da weisst du nie wo sie später landen und ob es ihnen dort gut geht. Ob sie einen Partner haben ect.


Jeder einzelne Käfig ist 1,50 x 70 cm.
das wären 1,05m² das ist für ne dauerhafte Unterbringung eigentlich zu klein :-\

Jedes Kaninchen einzeln gehalten
das ist ganz schlecht

da die 2 Böcke sehr die Rangfolge ausfochteten und Machtkämpfe durchführten.
das ist ganz normal. Das kann zum Teil auch sehr heftig werdne, ist auch ganz normal.

Sie sind dort nur drin, so lange wir auf Arbeit sind. Je nach dem wer zu 1. nach Hause kommt, läßt sie auf unserem Hof laufen, der ist ringsrum zu und dort haben sie auf gut 150 m² dann Auslauf, im Sommer über auch im Garten auf der Wiese.
das ist SUPER klasse :D
Sind sie dann immer unter Aufsicht oder dürfen sie ohne Aufsicht laufen? Dann wäre noch die Frage wie ängstlich man vor Raubvögel ist... wegen der Sicherung von oben.

Denkt ihr es könnte Probleme geben, daß die Kaninchen alleine in einer Bucht sitzen. Rammlig oder so sind sie gar nicht, sehr handzahm, da wir sie jeden Tag auf dem Arm für länger haben.
JA! Wenn man Kaninchen zusammenlässt und wieder trennt und wie zusammenlässt... dann ist das für die Ninchen purer Stress. Und dann müssen sie - soweit ich bisher gelernt habe, bin ja auch ein Newbie auf dem Gebiet ;) - immer wieder von Anfang an die Rangordnung klären. Ausserdem ist es wirklich purer Stress für die drei wenn sie sich riechen und hören können ohne zueinander zu kommen!


Wir haben langsam die Vergesellschaftung gemacht und Schnuffel und Schnuffeline vertragen sich super, sie lassen wir im Moment auch noch zusammen draußen laufen, müssen aber bald aufpassen wegen Zeugungsfähigkeit des Weibchens.  Dann laufen die 2 Böcke auch stundenlang zusammen draußen rum. Jetzt wo die Rangfolge ausgefochten ist, vertragen sie sich wirklich gut.
Was heißt die Vergesellschaftung langsam gemacht?
Normalerweise lässt man dann alle drei an einem neutralen Ort solange zusammen bis die Rangordnung geklärt ist. Trennen dabei darf man sie erst wenn es massive Verletzungen gibt. Das Fellfetzen fliegen ist normal. Auch ein angebissenes Ohr ist normal :-X  und dann sollte man alle drei eigentlich zusammenlassen.


Nicole noch zu deiner Frage zum Stall. Der ist doppelt isoliert von allen Seiten. Vorne kommt noch Plexiglas vor das Gitternetz mit kleinen Löchern, was also auch isolierend wirkt. Der Stall steht in einer wirklich geschützten Ecke im Hof, wo nur ganz spät abends Sonne hinkommt und im Winter Schutz vor Kälte durch die gute Stellung (nicht die Wetterseite) kommt. Da haben wir uns vorher wirklich sehr gut beraten lassen.
Auch wenn ich nicht Nicole bin ;D  Das mit den Isoliereungen ist wirklich super! Aber wie warm es dann dadrin ist weiß ich nicht. Falls es doch zu kalt wird haben sie aber eigentlich keinen Platz um sich warmzuhoppeln :-\
Nur ob die kleinen Löcher im Plexiglas für genug Luftzirkulationen sorgen weiß ich nicht :-\


Meine Sorge ist wirklich nur die Futtergabe im Winter. Im Moment sensen wir die Wiese mit Löwenzahn ab und Möhren, Kohlrabe, Luzerne, Wiesenmischung aus dem eigenen Garten. Im Winter gibt es das so frisch ja nicht.

Die Fütterung ist wirklich super :D s-daumenhoch im Winter dann weiterhin Karotte, Kohlrabe usw. kann man ja auch alles im Geschäft kaufen. Nur das frische Grün von der Wiese gibts dann nicht.

Hier steht auch einiges über Fütterung:
www.sweetrabbits.de/...-ernaehrung.html

Gutes Winterfutter ist z.B. (les ich grad bei o.g. Link nach):
  • Knollensellerie
(Bemerkung: nach langsamer Anfütterung gern auch täglich, Grün und Knolle, gut verträglich, kalorienreich, gutes Winterfutter, ätherische Öle, hoher Kalzium- und Eisengehalt

unterstützend bei: Erkältung, Gewichtsaufbau, Verdauungsbeschwerden, Aufgasungsneigung

meiden bei: Blasenschlamm, Darmparasitenbefall, Gewichtsreduktion )


  • Pastinake
Bemerkung: nach langsamer Anfütterung gern auch täglich, gutes Winterfutter, hoher Kalorien- und Vitamingehalt

unterstützend bei: Gewichtsaufbau, Verdauungsbeschwerden

meiden bei: Gewichtsreduktion, Darmparasitenbefall


  • Petersielienwurzel
Bemerkung: nach langsamer Anfütterung gern auch täglich, Grün und Knolle, gut verträgliches Winterfutter, kalorienreich, hoher Vitamingehalt

unterstützend bei: Gewichtsaufbau, Verdauungsbeschwerden

meiden bei: Gewichtsreduktion, Darmparasitenbefall



  • Rosenkohl
[size=8]Bemerkung: Fütterung selten (1-2 Mal pro Woche), blähendes Kohlgewächs, gutes Winterfutter, hoher Mineralstoff- und Vitamin B Gehalt

unterstützend bei: Stärkung des Immunsystems

meiden bei: Aufgasungsneigung [/size]


  • Spitzkohl
[size=8]Bemerkung: Fütterung selten (1-2 Mal pro Woche), blähendes Kohlgewächs, gutes Winterfutter, vitaminreich, kann Urin verfärben

unterstützend bei: Stärkung des Immunsystems

meiden bei: Aufgasungsneigung [/size]


  • Steckrübe
[size=8]Bemerkung: nach langsamer Anfütterung gern täglich, gutes Winterfutter, kalorienreich, Vitamin C

unterstützend bei: Gewichtsaufbau

meiden bei: Gewichtsreduktion, Darmparasitenbefall [/size]


  • Topinambur
[size=8]Bemerkung: Fütterung der Knollen selten (sehr kalorien- und stärkehaltig), Pflanze nach Anfütterung gern häufiger, gutes Winterfutter

unterstützend bei: Gewichtsaufbau

meiden bei: Gewichtsreduktion, Darmparasitenbefall [/size]


  • Weiss- und Rotkohl
[size=8]Bemerkung: Fütterung selten (1-2 Mal pro Woche), blähendes Kohlgewächs, gutes Winterfutter, vitaminreich, kann Urin verfärben

unterstützend bei: Stärkung des Immunsystems

meiden bei: Aufgasungsneigung [/size]



  • Wirsingkohl
[size=8]Bemerkung: nach langsamer Anfütterung kleine Mengen gern auch täglich, blähendes Kohlgewächs, gutes Winterfutter, vitamin- und mineralstoffreich

unterstützend bei: Stärkung des Immunsystems

meiden bei: Aufgasungsneigung [/size]


Ausserdem wären im Winter wohl auch Sämereien gut. Da kann man wohl gut die Körnermischungen für Ziervögel holen. Damit kenn ich mich aber nicht gut aus! Habe das nur auch schon in Foren gelesen.





Was mir ganz toll gefallen würde bei euch:
Der Stall an sich ist ja schon ganz toll! :D  Ich würde da eine Treppe dran bauen und ein Gehege drumherum das richtig gesichert ist und wo sie immer laufen können! Und im Käfig dann halt zu allen Etagen auch Treppen rein. So das alle 3 immer zusammen sind und selbst entscheiden können ob sie drin hocken wollen oder lieber draussen etwas laufen wollen. Wenn ihr dann daheim seid könnt ihr den Auslauf ja noch erweitern! Das fände ich richtig toll :D[/list]

Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #6 am: 24. September 2010, 15:55:54 »
Nicole war schneller :P ;D

Nicole

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #7 am: 24. September 2010, 16:12:14 »
Wir sind ja ne lustige Dreierrunde hier...wenn das so weiter geht, dann haben nachher alle Kaninchen ein traumhaftes Leben.... :D....Schön....

Ausserdem wären im Winter wohl auch Sämereien gut. Da kann man wohl gut die Körnermischungen für Ziervögel holen. Damit kenn ich mich aber nicht gut aus! Habe das nur auch schon in Foren gelesen.

Davon würd ich Abstand nehmen. Sowohl in Außen- als auch in Innenhaltung wird in guten Foren immer von der Getreideernährung abgeraten...ich denke das meinst du mit Sämereien, Jofina. Und zwar aus folgendem Grund. Wenn man Trocken- und Frischfutter zusammen füttert, kann es passieren, dass das Getreide im Magen anfängt zu gären und somit das Volumen zu vergrößern. Das kann schnell zu Magenverstopfungen führen. Da Kaninchen einen Stopfmagen haben, muss immer wieder Futter nachgeschoben werden, damit unten was "raus" kommt.  ;) Es gibt also keine Darmtätigkeit. Außerdem macht Getreide im Futter sehr dick. In Innenhaltung ist das schlicht und ergreifend nicht nötig und in Außenhaltung kann man die Energiezufuhr im Winter einfach über Wurzelgemüse erhalten.

Ich selbst habe auch so einen Fall im Bekanntenkreis gehabt. Sie hat den Kaninchen auch immer viel Trockenfutter gefüttert und hat es so geschafft normale Zwergkaninchen auf 4kg zu bringen.... :o....beide sind dann an Verfettung gestorben.... :'(

Eine andere Freundin hat immer Probleme mit Durchfall bei einem Kaninchen gehabt...als wir uns kennen lernten, hab ich gemeint, sie soll mal versuchen das Trockenfutter wegzulassen....und siehe da....nach ein paar Wochen war der Kleine wieder fit und hatte seit dem keinen Durchfall mehr. :)

so, lange Rede, kurzer Sinn....Trockenfutter weglassen und das Geld lieber in Gemüse stecken...davon haben die Fellnasen mehr...

Jofina hat recht, der Käfig ist für eine dauerhafte Unterbringung zu klein. Vielleicht könntest ihr zusätzlich einen Auslauf ranbauen, dann hätten die drei ein bißchen mehr Platz. Ich hab das auch nicht ganz verstanden, wenn ihr da im Winter Plexiglas davon bauen wollt ist der Käfig aber nicht ganz zu, oder? Also nicht luftdicht? Das geht klar nicht.

Die Fütterempfelhungen von Jofina sind super....ich hab ewig gesucht, aber die Liste nicht gefunden... :P

Ansonsten seit ihr ja schon auf einem guten Weg.

Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #8 am: 24. September 2010, 16:21:20 »
Nicole,
nein KEIN Getreide! Sondern Samen ;)

habe das auch in Foren gelesen in denen von Getreide abgeraten wird.


Darf ich hier Foren verlinken? :-\

Ann

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #9 am: 24. September 2010, 16:23:00 »
Oh man ihr habt ja wirklich Ahnung und ich finde es super, daß wir hier so schreiben können.
Mit der Außentreppe war auch schon so im Gespräch und durchaus auch nächstes Jahr in Arbeit.
Im Moment bin ich in einer Zwickmühle. Happy ist ja der Hase von unserer Großen und die trägt sich mit dem Gedanken zu ihrem Freund zu ziehen und Happy mitzunehmen.
Deswegen haben wir nicht so viel mit Happy und Schnuffeline gemacht, denn Trennung ist auch für sie schwer.
Wir werden es mal langsam weiter angehen und mit unserem Tierarzt noch mal bereden, wegen Nachwuchs.
Ich lese mir noch mal alle Links gut durch und danke Euch.

Ann
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Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #10 am: 24. September 2010, 16:36:36 »
Danke für die Blumen aber sooooviel Ahnung habe ich auch noch nicht. Habe mich nur die letzten Wochen ausgiebigst damit beschäftigt und bin deswegen auch in nem anderen Forum angemeldet und habe dort auch schon sehr viel gefragt!


Und ich finde es echt super das du alles annimmst und es für dich in Ordnung ist wenn wir so offen schreiben s-daumenhoch :D


Wenn Schuffeline und Schnu...


sorry Kiknder haben Glas runtergeschmissen, muss mal aufsaugen >:D

Nicole

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« Antwort #11 am: 24. September 2010, 16:39:59 »
Nicole,
nein KEIN Getreide! Sondern Samen ;)

habe das auch in Foren gelesen in denen von Getreide abgeraten wird.


Darf ich hier Foren verlinken? :-\

Okay...dann vergiss meinen Beitrag...;)

Im Moment bin ich in einer Zwickmühle. Happy ist ja der Hase von unserer Großen und die trägt sich mit dem Gedanken zu ihrem Freund zu ziehen und Happy mitzunehmen.
Deswegen haben wir nicht so viel mit Happy und Schnuffeline gemacht, denn Trennung ist auch für sie schwer.

Okay, dann kann ich euch natürlich verstehen. Dann wäre der Stress einer Zusammenführung natürlich unsinnig.

Ich muss zugeben, ich finds auch total toll, dass die Tipps hier so offen angenommen werden.  :D Meist trifft man ja erstmal auf Ablehnung.

Jofina: Ich hoffe die Kinder haben sich nicht verletzt?

Jofina

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #12 am: 24. September 2010, 16:51:34 »
Nicole:
Nein, zum Glück keiner verletzt :D  Der große hat die Kleine mit einem Handpuppen-Hund gejagt und als sie auf den Sessel sprang schmiß sie das Glas vom Tisch ::)



Ann:

Wann will deine Große denn ausziehen? Das ist dann natürlich schon doof.
Aber Ninchen vergessen ihre alte Partner schnell, nach 2 Wochen können sie sich nicht mehr dran erinnern (soweit ich gelesen habe :-[ ).

Bekommt Happy dann auch einen neuen Partner? :D





So, muss jetzt das Körnerkissen warm machen und die Kinder fertig machen, fahren die beiden wieder holen :D

Ann

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Antw:viele Fragen zur Außenhaltung im Winter
« Antwort #13 am: 24. September 2010, 17:51:18 »
Was soll ich meckern über eure Ratschläge, ich werde sie für mich versuchen umzusetzen und das Beste daraus zu ziehen, klappt es nicht, versuch ich einen neuen Weg.
Noch ist ja alles in der Anfangsphase für uns.

Meine Tochter ist 20 und hat seit 1,5 Jahren einen festen Freund mit eigener Wohnung. Er hat auch ein Kaninchen. Also auch einen Kumpel dort. Tja wann sie auszieht, vielleicht nächstes Jahr.

Alles ok bei deinen Kindern?

Ich muß Marie jetzt auch erst mal vom Kindergeburtstag abholen, also bis die Tage dann.

Ann
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Nicole

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« Antwort #14 am: 25. September 2010, 11:18:08 »
Guten Morgen Mädels.... :D

wenn deine Tochter vielleicht und frühestens nächstes Jahr auszieht, dann würde ich eine Vergesellschaftung wagen. Kaninchen vergessen Partner ja recht schnell und bevor sie über Winter allein sitzen, tät ich's wahrscheinlich versuchen. Und sie sind ja noch recht klein, ich denk da ist ne Vergesellschaftung nicht das Drama.

Als ich Amy mit Fynn zusammengesetzt habe, waren sie beide 6 Monate alt. Fynn hat vorher in einer großen Gruppe gelebt und Amy allein. Die beiden haben sich von der ersten Minute an geliebt.

Also ich würd's wagen(wenn die kastriert sind) ....im Sinne der Kaninchen.... :)