Autor Thema: Pflegelalter  (Gelesen 20144 mal)

Pauline1978

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Pflegelalter
« am: 29. September 2010, 10:36:31 »
Hallihallo,

das ist ja schön, dass es jetzt auch ein Tierforum gibt, habe ich doch so einige Fragen zu unserem fast 8 Monate altem Labrador-Schäferhund-Mischling. Er ist eigentlich ein ganz lieber Kerl, befindet sich allerdings schon im Pflegelalter, oder so. Er ist schon relativ groß und kräftig im Wesen aber noch total Kind und total verspielt, was ja auch gut so ist. Was nicht gut ist ist, dass er ordentlich den Aufstand probt und uns zu beweisen versucht, dass er eigentlich Chef im Haus ist. D. h. er klaut den Kindern sämtliches Spielzeug und wenn wir es wegnehmen wollen, knurrt und im Zweifelsfall schnappt er auch. Er beisst beim Spazieren gehen in die Leine und auch in unsere Hände, Jacken, etc. und springt uns an, was überhaupt nicht toll ist. Wir müssen tierisch mit dem Essen aufpassen, dass er nichts klaut, da er schon ein paar Mal Erfolg gehabt hat.
Wir sind schon zur Hundeschule angemeldet, aber die beginnt erst in fünf Wochen. Hat jemand vielleicht ein paar Tipps auf die Hand. Bei welchen Verhaltensweisen müssen wir echt den Daumen drauf halten, was gibt sich irgendwann mehr oder weniger von allein? Und vor allem wann gibt es sich?
Ich wäre für ein paar Tipps echt dankbar. Ich glaube ja nicht, dass wir so ein besonders schwer erziehbares Exemplar haben, sondern dass wir nur einfach noch wenig Ahnung haben. Aber wir möchten halt, dass es richtig gut wird mit ihm.

LG,

Pauline

Jacky

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #1 am: 29. September 2010, 13:07:26 »
Hallo Pauline, wie du schon richtig erkannt hast versucht dein Vierbeiner den Chef zu spielen. Wichtig ist vor allem im Alltag keine Zweifel für ihn aufkommen lassen das die Menschen das sagen haben. Solche dominanten Hunde dürfen zum Beispiel keinesfalls auf die Couch oder ins Bett. Wenn ihr zur Tür rausgeht gehen die Menschen als erstes und er hinterher. Wenn du ihm das Fressen hinstellst darf er nicht fressen sobald der Futternapf in Reichweite ist sondern erst wenn du es ihm gestattest usw. Das knurren und schnappen beim abnehmen von Spielzeug geht gar nicht. Das musst du am Besten bei Apportierspielen (die der Labrador sehr liebt) mit ihm üben. Wie oft bist du denn mit ihm draußen? Ich denke das dein Hund sehr viel Beschäftigung und dabei vor allem Struktur braucht, dann wird auch das "pöbeln" in Form von hochspringen und in die Hände "beißen" besser. Das würde mich persönlich vor allem mit Kindern so sehr stören das ich keine 5 Wochen bis zur Hundeschule warten würde sondern mir nen Trainer nach Hause beordern würde  :-\

Auch was das Thema mit dem Leinenbeißen betrifft kann ich dir so aus dem Stehgreif jetzt nicht helfen weil ich das bei meinen Hunden nie hatte. Das hättet auch ihr schon von Anfang an unterbinden müssen, allerdings ist das ein Erziehungsfehler der häufig gemacht wird, da dieses Verhalten beim Welpen ja noch so süß aussieht und es den Besitzer erst stört wenn aus dem Welpe ein Kalb geworden ist das pro Woche 5 Leinen killt.

Zu deiner Frage: Was gibt sich irgendwann von allein?!
Gar nichts, ihr müsst jetzt echt konsequent sein wenn ihr wollt das aus eurem Raudi noch ein vorzeigbares Familienmitglied wird. Dafür ist die Hundeschule natürlich ein absolutes muss!

Ich wünsche dir viel Erfolg, halte uns auf dem Laufenden was ihr für Fortschritte macht  ;)
« Letzte Änderung: 29. September 2010, 13:14:08 von Jacky »
Das mir mein Hund das Liebste sei, sagst du mein Herr, sei Sünde. Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nichtmal im Winde!


Janny

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #2 am: 29. September 2010, 19:21:29 »
Solche dominanten Hunde dürfen zum Beispiel keinesfalls auf die Couch oder ins Bett. Wenn ihr zur Tür rausgeht gehen die Menschen als erstes und er hinterher. Wenn du ihm das Fressen hinstellst darf er nicht fressen sobald der Futternapf in Reichweite ist sondern erst wenn du es ihm gestattest usw.

Hmmm diese Aussagen finde ich - ehrlich gesagt -  sehr zweifelhaft. Meiner Meinung nach ist das nur pure Erziehung und hat nicht viel mit Dominanz zu tun .

Mein Hund schläft von Anfang an in meinem Bett und ich weiss sicher das ich das Sagen habe . Er geht auf Kommando sofort runter . Auch das mit dem " als-erster-durch-die-Tür-gehen" halte ich für veraltet.....

Nur meine Meinung....
??? Hunde sind die besseren Menschen???

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Pauline1978

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #3 am: 29. September 2010, 19:49:28 »
Das mit dem "Nicht auf die Couch" ist wahrscheinlich Ansichtssache. Da geht es - glaube ich - nur, ob einem das recht ist. Das sagt sogar Martin Rütter....

Ansonsten, vielen Dank für eure Antworten...

Jacky

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #4 am: 29. September 2010, 19:53:44 »
Mag sein das mit dem auf die Couch oder nicht auch ein wenig persönliche Ansichtssache einfließt. Ich bin halt der Meinung das ein Hund vermenschlicht wird wenn er bei mir auf der Couch oder im Bett schläft und es ist einfach nicht mein Ding. War nur ein Vorschlag  ;)
Das mir mein Hund das Liebste sei, sagst du mein Herr, sei Sünde. Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nichtmal im Winde!

Lerethia

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #5 am: 29. September 2010, 19:56:43 »
Solche dominanten Hunde dürfen zum Beispiel keinesfalls auf die Couch oder ins Bett. Wenn ihr zur Tür rausgeht gehen die Menschen als erstes und er hinterher. Wenn du ihm das Fressen hinstellst darf er nicht fressen sobald der Futternapf in Reichweite ist sondern erst wenn du es ihm gestattest usw.

Hmmm diese Aussagen finde ich - ehrlich gesagt -  sehr zweifelhaft. Meiner Meinung nach ist das nur pure Erziehung und hat nicht viel mit Dominanz zu tun .

Mein Hund schläft von Anfang an in meinem Bett und ich weiss sicher das ich das Sagen habe . Er geht auf Kommando sofort runter . Auch das mit dem " als-erster-durch-die-Tür-gehen" halte ich für veraltet.....

Nur meine Meinung....

Dem stimme ich zu...es ist nicht entscheidend, dass der hund nicht auf die couch oder ins bett darf, sondern dass DU entscheidest, wann er das darf und wann nicht...er sollte zum beispiel nur auf kommando hoch und auch sofort wieder runter, wenn du es sagst...er sollte diese entscheidung nicht allein treffen können...

Auch allgemein solltet ihr darauf achten dass IHR die entscheidungen trefft...ihr entscheidet wann mit was und wo gespielt wird...ihr entscheidet wann der hund wo liegt und und und...je mehr entscheidungen dem hund selbst überlassen werden, desdo selbstständiger ist er /will er sein...mit der rolle ist er aber schnell überfordert...


habe ich doch so einige Fragen zu unserem fast 8 Monate altem Labrador-Schäferhund-Mischling.

Sehr gut...das heist dein hund ist verfressen und liebt apportierspiele ;)


D. h. er klaut den Kindern sämtliches Spielzeug und wenn wir es wegnehmen wollen, knurrt und im Zweifelsfall schnappt er auch.

1. Alles Spielzeug außer Reichweite des Hundes...wir haben zum Beispiel ein Gitter vor dr kinderzimmertür...die hunde durften da nie rein und bekommen so richtig anschiss, wenn das gitter offen ist und sie auch nur eine pfote über die schwelle setzen...das hat er ganz schnell raus, dass er das dann nicht darf...und die kinder haben eine rückzugsmöglichkeit um ihr spielzeug in sicherheit zu bringen ;)
2. versucht es mal mit tauschen...zeigt ihm ein leckerlie und tauscht dieses dann gegen das spielzeug aus...bei unserem beagle hat das sehr gut geholfen...natürlich gleich dazu immer "Aus" sagen, damit er es lernt ;)


Er beisst beim Spazieren gehen in die Leine und auch in unsere Hände, Jacken, etc. und springt uns an, was überhaupt nicht toll ist.

Wenn er das tut, stehen bleiben und erst weiter gehen, wenn er sich eingekriegt hat...nnicht auf ihn einreden, ihn ignorieren und einfach nur ganz still da stehen...das wird ihn erstmal irritieren und wenn er dann ruhig ist, weiter gehen...kann ne weile dauern, bis er das verhalten ablegt, aber sowird er es lernen...es bringt nichts laut zu werden oder auf ihn einzureden...das pusht ihn nur noch mehr hoch ;) Ganz ruhig stehen bleiben, ihn ignorieren!!!


Wir müssen tierisch mit dem Essen aufpassen, dass er nichts klaut, da er schon ein paar Mal Erfolg gehabt hat.

Das ist der Labbi in ihm ;) bietet ihm keine möglichkeit dazu...unser beagelinchen musste das auch lernen und nun hört sie auch und lässt essen auf dem tisch, wenn es da ist, aber da muss man hart durchgreifen...sonst belohnt er sich selbst... ein labbi hält viel aus...nicht zu zaghaft ran gehen ;) Das ist jetzt keine aufforderung zur gewalt, aber der rudelführer im wolfsrudel maßregelt ihn auch, wenn er an sein essen will ;)
Und das dann nicht zu knapp ;)


was gibt sich irgendwann mehr oder weniger von allein? Und vor allem wann gibt es sich?

Wie Jacky schon schrieb allein gibt sich da nix ;)


Das verhalten eures Hundies ist ganz normal, macht euch da keinen Kopf...das hat auch nix mit Dominanz zu tun (Ich mag den begriff nicht, weil es dominanz so pauschal nicht gibt)...

Zu der Hundeschule wollte ich noch folgendes sagen: Wenn es um probleme geht, die ihr zu hause habt, solltet ihr die auch zu hause üben...es gibt hunde, die sind auf dem hundeplatz suuuuper lieb und drehen zu hause total am rad...ihr habt einen verfressenen hund...nutzt das und bestecht ihn mit leckerlies ;) lasst ihn sich zum beispiel sein futter verdienen ;)


Ihr schafft das schon ;)

Liebe Grüße, Tina


Ich kann dir nur die live-show von martin rütter empfehlen...gibbet auf dvd und ist absolut genial ;)

Janny

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #6 am: 29. September 2010, 20:18:42 »
Mag sein das mit dem auf die Couch oder nicht auch ein wenig persönliche Ansichtssache einfließt. Ich bin halt der Meinung das ein Hund vermenschlicht wird wenn er bei mir auf der Couch oder im Bett schläft und es ist einfach nicht mein Ding. War nur ein Vorschlag  ;)

Auch hat das nichts mit Vermenschlichung zu tun . Ein Hund ist ein RUDELTIER und in dem Moment wo ihr euch für einen Hund entscheidet seit IHR sein Rudel . Und wo schläft ein Hund am sichersten ? Wo fühlt er sich wohl ? SO NAH wie möglich BEI seinem Rudel.
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Jacky

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #7 am: 29. September 2010, 20:24:18 »
Mag sein das mit dem auf die Couch oder nicht auch ein wenig persönliche Ansichtssache einfließt. Ich bin halt der Meinung das ein Hund vermenschlicht wird wenn er bei mir auf der Couch oder im Bett schläft und es ist einfach nicht mein Ding. War nur ein Vorschlag  ;)

Auch hat das nichts mit Vermenschlichung zu tun . Ein Hund ist ein RUDELTIER und in dem Moment wo ihr euch für einen Hund entscheidet seit IHR sein Rudel . Und wo schläft ein Hund am sichersten ? Wo fühlt er sich wohl ? SO NAH wie möglich BEI seinem Rudel.

das ist mir auch klar, er darf ja auch in der Nähe schlafen aber eben bei uns nicht auf der Couch oder auf dem Bett, ich leg mich ja auch nicht in seinen Korb
« Letzte Änderung: 29. September 2010, 20:26:01 von Jacky »
Das mir mein Hund das Liebste sei, sagst du mein Herr, sei Sünde. Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nichtmal im Winde!

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #8 am: 29. September 2010, 20:49:14 »
ich leg mich ja auch nicht in seinen Korb

Nicht ? Ich mach das ab und an . Aber ich bin auch nicht normal:-)
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Antw:Pflegelalter
« Antwort #9 am: 29. September 2010, 20:54:32 »
ich leg mich ja auch nicht in seinen Korb

Nicht ? Ich mach das ab und an . Aber ich bin auch nicht normal:-)

naja gut jedem das Seine  ;) Ich persönlich steh da nicht so drauf und man rennt ja schließlich auch nicht mit seinem Hund durch den Wald um zusammen Karnickel zu jagen oder schnüffelt beim Vierbeiner am Hintern nur weil das unter Hunden ne nette Geste ist. Eine Menschenfamilie wird nie der Ersatz sein für ein Hunderudel, es gibt immer einen Unterschied zwischen Mensch und Tier und das ist in meinen Augen auch gut so
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Antw:Pflegelalter
« Antwort #10 am: 29. September 2010, 21:06:49 »
Also zumindest habe ich meinen Hund schon mal im Welpenalter gebissen ... aber wie gesagt ich = keine Norm  *lol*
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Bettina

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #11 am: 29. September 2010, 21:08:33 »
Sorry Jacky, aber genau darum geht es. MIT dem Hund. Natürlich nicht direkt das Karnickel jagen, aber ein Jagdspiel mit dem Futterbeutel ist nichts anderes.

@Pauline: Wo genau ist deiner Meinung nach Spielerei und wo Chef sein? Wo ist die Grenze? Für mein Empfinden ist da nirgendwo mehr Spielerei. Aus dem Alter ist er raus. Was nicht heißt, dass er nicht mehr spielt. Klar tut er das.

Ihr seid meiner Meinung nach mit einem Trainer, der zu euch nach Hause kommt besser bedient als mit einer Hundeschule. Nicht dass Hundeschule nicht taugen würde (ist wahrscheinlich auch für euch gut), aber die grundsätzlichen Probleme würde ich wohl erstmal alleine, also ohne andere Hunde (die sich auch nicht besser benehmen) angehen. Da schaut er sich eher noch Dummheiten von den anderen ab. Hundeschule als Ergänzung vielleicht.

Ein super Buch: Kosmos Erziehungs-Programm für Hunde! Inzwischen gibt es noch weitere Ergänzungen, z.B. Erziehungsspiele für Hunde und auch Erziehungsspiele für unterwegs. Diese Bücher sind einfach nur top und uneingeschränkt zu empfehlen!

Lerethia

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #12 am: 29. September 2010, 21:15:31 »
Patricia B. McConnell - Das andere Ende der Leine auch sehr zu empfehlen...das meiner meinung nach beste hundebuch, das es gibt^^

Jacky

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #13 am: 29. September 2010, 21:20:23 »
Also zumindest habe ich meinen Hund schon mal im Welpenalter gebissen ... aber wie gesagt ich = keine Norm  *lol*

Find ich ja irgendwie schon cool, aber wie gesagt, es wäre halt nix für mich  ;)

Patricia B. McConnell - Das andere Ende der Leine auch sehr zu empfehlen...das meiner meinung nach beste hundebuch, das es gibt^^

Dem kann ich zustimmen  :)

Sorry Jacky, aber genau darum geht es. MIT dem Hund. Natürlich nicht direkt das Karnickel jagen, aber ein Jagdspiel mit dem Futterbeutel ist nichts anderes.


Natürlich macht man mit seinem Hund Jagdspiele und Co. Bei meiner Aussage war ich extrem im "Sarkasmus", sorry wenn das nicht so rüber kommt  :)
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Bettina

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Antw:Pflegelalter
« Antwort #14 am: 29. September 2010, 21:25:40 »
Grundsätzlich finde ich diese Vorgehensweise (zuerst durch die Tür oder schmale Durchgänge, auch Treppen; etc.) schon richtig. Ich habe das bei genau zwei Hunden auch gemacht. Einer Rottweilerhündin, die im Grunde gar nix konnte und kannte und selbst extrem zusicher war, sprich ich habe ihr damit gezeigt, dass ich vorab kontrolliere wo lang und wo hin, etc.! Und bei einem 1,5 jährigen Malamut-Schäfer-Mix, der mit gerade mal noch zwei Leuten vom Tierheim-Personal gassi ging und ansonsten alle mit dem Rücken an die Wand gestellt hat, inkl. Leine durchbeißen und abhauen. Bei dem habe ich sogar kontrolliert wo und wann er pinkelt. Nach nem halben Jahr ist der "unverträgliche" Rüde mit nem anderen Rüden auf einen Bauernhof vermittelt worden zu einer Hündin und allerlei anderem Getier. Kein Jagen, kein Beißen, keine Aggression mehr. So macht das Spaß!

Am Anfang gilt aber erstmal (wie Martin Rütter so schön sagt) Resourcen-Verteilung klarstellen  ;). Und da kommt dann halt auch, wie Jacky geschrieben hat die Couch, Spielzeug, Futter etc. dazu. Und wenn er halt mal drei Tage hungert, weil er sich nicht benimmt.

Übrigens verteidigen auch Rangniedrige Tiere ihr Futter gegen Ranghöhere. Das hat nix zu sagen. Das ist mehr grundsätzliches "Alles meins", was bei euch abläuft *my5cent*.

@Janny:  :-[, ich ruf dich morgen Mittag an, wenn die erste Umzugstante durch ist  :P.